Das teuerste Fleisch der Welt
- erstmals in Deutschland

Kobe-Rinder werden, so heißt es, mit Bier massiert und mit klassischer Musik beschallt – jetzt lässt sich die Gourmet-Pretiose aus Japan auch bei deutschen Spitzenköchen geniessen
Wer dieser Tage bei Christian Bau in Schloss Berg „Beef aus Kobe“ serviert bekam, dünn aufgeschnitten und angebraten, dazu eine köstliche Zubereitung aus Aubergine und dem japanischen Sesamsalz Gomasio, der wohnte einer Premiere bei. Erstmals wurde - nach einem jahrzehntelangen japanischen Export-Stopp –in einem deutschen Restaurant echtes Kobe Beef serviert. Es gilt als das exklusivste Fleisch der Welt und ist nicht zu verwechseln mit Wagyu Beef. Hochwertige Wagyu-Rinder werden heute rund um den Globus gezüchtet, die Herkunftsbezeichnung „Kobe Beef“ aber darf nur Fleisch von reinrassigen Tajima-Rindern tragen, die in der Region rund um Kobe geboren sind und dort unter strengstens kontrollierten Bedingungen aufwachsen und geschlachtet werden. Die Blutlinie solcher Tajima-Rinder reicht zurück bis in die Edo-Periode im 17. Jahrhundert, ihr Fleisch verzeichnet Höchstwerte auf der Skala der Fettmarmorierung. Die Nachfrage nach der seltenen Delikatesse ist weltweit groß, die Produktion limitiert: Nur 3000 Tajima-Rinder erfüllen jährlich die strengen Auflagen, rund 10 Prozent davon gehen neuerdings in den Export. In Deutschland führen zwei Händler das Highend-Fleisch und bieten es für die Gastronomie, aber auch für Privatkunden an: Otto Gourmet und Albers in Düsseldorf. Direkt importieren dürfen Kobe Beef auch zwei deutsche Restaurants: Grill Royal in Berlin und Shoya in München. „Andere Herkunftsmarken wie Ohmi, Kagoshima oder Miyazaki sind ebenfalls von herausragender Qualität“, sagt Frank Albers. „Aber Kobe Beef ist das absolute Spitzenprodukt.“ Kostenpunkt: Schlappe 500 Euro das Kilo.

So viel Klasse

(Foto Christian Verlag/Jennifer-Christin Wolf) Natürlich stand der »Koch des…

Winzer des Jahres 2017

Mainz, 3. November – »Rieslinge dieses Gutes stehen für die seidige Saar, sie sind…

Das Vorwort 2017

Barkeeper bekommen wohl schon von Berufs wegen eine Überdosis Lebensweisheit ab.…

Andreas Krolik – Koch des Jahres…

(Foto: Christian Verlag/Jennifer-Christin Wolf) Der Gault&Millau-Koch des…